Qualitätsrichtlinien

Empfehlungen zur Indikation und Durchführung der kardialen Rehabilitation

Die kardiovaskuläre Rehabilitation ist gemäss Krankenpflegeleistungsverordnung (KLV) im Anhang zum KVG bei entsprechender Indikation/Diagnose eine Pflichtleistung der Grundversicherung der Krankenkassen. Sie bezweckt nicht nur die Reintegration des Patienten in den Alltag sondern vor allem auch die Umsetzung von wissenschaftlich erwiesenen günstigen Effekten einer umfassenden Sekundärprophylaxe bei Herzkrankheiten. Die kardiovaskuläre Rehabilitation ist aufgrund mehrerer internationaler Studien und Metaanalysen eine Evidenz-basierte Massnahme und erfüllt die Kriterien der Wirksamkeit, der Zweckmässigkeit und der Wirtschaftlichkeit.

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Anforderungsprofil für von der SAKR Offiziell anerkannte Rehabilitations-Kliniken/Institutionen

Damit die Ziele der kardiovaskulären Rehabilitation erreicht werden können, muss ein solches Programm gewisse Qualitätskriterien erfüllen. Diese Kriterien sind für die Schweiz von der SAKR auf der Basis internationaler Empfehlungen und Richtlinien ausgearbeitet und falls nötig auf spezielle Gegebenheiten in unserem Land adaptiert worden; die Anerkennung einer kardiovaskulären Rehabilitationsinstitution als Leistungserbringer zu Lasten der obligatorischen Krankenversicherung bedingt die Erfüllung dieser Qualitätskriterien und die daraus resultierende offizielle Anerkennung (gemäss KLV, Anhang 1, Kapitel 2.2).

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minimales Grundmengengerüst ambulante Rehabilitation

Inhaltliche und organisatorische Aspekte der kardiovaskulären Prävention und Rehabilitation

Die kardiovaskulären Erkrankungen sind auch in der Schweiz führende Ursache von Todesfällen und Hospitalisationen, die Bedeutung der direkten und indirekten sozio-ökonomischen Konsequenzen ist somit gross. Dies trotz Fortschritten bei den Erkenntnissen bezüglich pathophysiologischer Zusammenhänge, der Anwendung immer besserer diagnostischer Methoden und der ständigen Verbesserung der therapeutischen Möglichkeiten. Aufgrund dieser Tatsache haben sich die Strukturen der kardiovaskulären Prävention und Rehabilitation in den letzten Jahren rasch entwickelt. Die Europäische Gesellschaft für Kardiologie ESC hat in ihrer Deklaration von Barcelona 1999 erklärt, dass jeder Patient nach einem akuten kardiovaskulären Ereignis zumindest einmal in seinem Leben die Chance haben sollte, ein kardiovaskuläres Präventions- und Rehabilitationsprogramm zu besuchen.

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